Heiliger Geist

Das Wirken des Heiligen Geistes ist viel umfassender und weitreichender als viele denken. Damit beschäftigten sich knapp 250 Jugendliche am Jugendevent nach+ in Aarau. Lysander Mayr (FEG Aarau) und Peter Schneeberger (FEG Schweiz) betonten in ihren Referaten, dass der Heilige Geist kein mystisches Kraftfeld ist, das sich Menschen mit verschiedenen Techniken verfügbar machen müssen. Vielmehr ist er eine Person, die Gott selbst ist und in jedem Menschen lebt, der an Jesus Christus glaubt.
„Was bevorzugst du: Den Heiligen Geist in dir oder Jesus real neben dir zu haben?“ Mit dieser Frage wurden die Jugendlichen von Lysander Mayr herausgefordert. Und er betonte, dass Jesus selbst sagt, dass der Heilige Geist in uns das noch grössere Geschenk ist.
Jeder Atemzug ist nur möglich, weil der Geist Gottes diese Welt erhält. Nur durch sein Wirken können Menschen erkennen, dass Jesus auch für sie gestorben ist. Nur durch ihn kann ein Mensch echtes, ewiges Leben erhalten. Dabei wirkt der Geist Gottes nicht nur in aussergewöhnlichen Situationen, sondern auch ganz alltäglich. Jeder noch so kleine Glaubensschritt ist nur durch ihn möglich.
Peter Schneeberger zeigte, wie der Heilige Geist im Prophet Hesekiel als ein Fluss dargestellt wird. Er forderte die Teilnehmer auf, sich nicht nur knöcheltief auf das Wirken des Heiligen Geistes einzulassen, sondern ganz und gar einzutauchen. Er lud dazu ein, sich kompromisslos Jesus anzuvertrauen und ihn über jeden Lebensbereich bestimmen zu lassen.
Für beide Referenten ist klar, dass der Heilige Geist eine grosse Aufgabe hat. Er bringt Menschen in die Verbindung zu Jesus, er lenkt sie zum Kreuz. Kein Mensch beschäftigt sich bei einem nächtlich beleuchtenden Schloss allein mit dem Scheinwerfer, sondern jeder bestaunt die Schönheit des Gebäudes. Genauso wird der Heiligen Geist missverstanden, wenn man sich nur mit ihm allein beschäftigt. Wie ein Scheinwerfer ist er dazu da, den Blick immer wieder auf Jesus zu lenken.
In zahlreichen Workshops konnten verschiedenste Themen vertieft werden. Erstaunlich viele Teilnehmer wählten den Workshop „Ist das Hirn der Christen offline?“ und beschäftigen sich damit, wie der Glaube zeitgemäss erklärt und dafür argumentiert werden kann.
Das nach+ findet jährlich statt und will jungen Menschen helfen Jesus kompromisslos nachzufolgen, ihre Berufung zu finden und sich in ihrer eigenen Gemeinde zu investieren.
Das nächste nach+ findet am Samstag 6. Mai 2017 statt.

David Jany