nach+ 2014

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„Wo bist du?“

Bereits das sechste Mal trafen sich Jugendliche aus verschiedenen Gemeinden zum nach+ in Aarau. Dieses Jahr fand es aus Platzgründen nicht mehr wie bisher in der FEG statt, sondern in den Räumlichkeiten der FCG. Motiviert davon, andere zu treffen und wertvolle Impulse für ihren Alltag zu erhalten, reisten für diesen Tag über 260 junge Leute an. In zwei Referaten vertieften sie das Thema des Tages: „Wo bist du?“

Wo bist du in der Gemeinde? David Jany forderte die Jugendlichen am Morgen heraus über ihre Beziehung zur Ortsgemeinde nachzudenken. Dabei befindet sich die Gemeinde in einer spannungsvollen Zeit zwischen dem Leben Jesu auf dieser Erde und seiner Wiederkunft. Sie ist nicht der Himmel auf Erden, aber genau diese Gemeinde liebt Jesus und starb für sie. Deshalb sollen auch wir uns in einer Ortsgemeinde investieren. Einige Statements von Teilnehmern: „Ich wurde motiviert, in der Gemeinde auf Leute zuzugehen, die nicht zu meinem Freundeskreis gehören und vielleicht alleine sind.“ „Es hat mich beeindruckt, dass ich einen Auftrag in der Gemeinde habe und diese Verantwortung wahrnehmen soll.“ „Für meinen Alltag nehme ich mit, den anderen in der Gemeinde zu danken für das, was sie tun.“

Am Nachmittag wurde jeder freie Raum gefüllt mit kleineren Gruppen, die in einem Workshop ein spezifisches Thema betrachteten. „Spannend und lehrreich“, so umschreibt ein Teilnehmer den vertieften Einblick in die Johannesoffenbarung. Beim Workshop „Andacht“ hat eine Teilnehmerin beeindruckt, dass wir erst durch die Anwendung in unser Leben merken, dass die Botschaft der Bibel von Gott kommt. Auch von den anderen Workshops waren die jungen Menschen begeistert. Spannende Informationen gab es z.B. zu Themen wie Gender Mainstreaming, Mann-sein, Frau-sein, Islam und Christenverfolgung. Beim evangelistischen Strasseneinsatz liessen sich viele herausfordern, Menschen auf der Strasse anzusprechen.

Wo bist du in der Beziehung zu Gott? Am Abend sprach Lukas Stolz von Gottes Aufforderung zu einer kompromisslosen Umkehr zu ihm. Jesus bringt uns so viel Gnade entgegen und befähigt uns, für ihn zu leben. Wir sind wertvoll, weil Gott uns brauchen möchte um sein Reich zu bauen. Dies bedeutet aber auch, dass es nicht unsere Berufung ist, unser Leben einfach so zu geniessen, sondern dass wir bereit sind, für Gott alles aufzugeben. Sichtlich bewegt meinte ein Teilnehmer: „Mir wurde neu bewusst, dass Gott ein radikales Leben für ihn möchte.“ Viele Jugendliche wurden an diesem nach+ ermutigt ihr ganzes Leben Jesus zu Verfügung zu stellen und sich entschieden in ihrer Ortsgemeinde zu investieren.