Mir reicht’s!“ – 260 Jugendliche am nach+

„Lebensnah, herausfordernd und ermutigend!“ Mit diesen Schlagworten beschrieb ein Teilnehmer, wie er das nach+ erlebte. Dieser Jugendevent fand am 4. Mai bereits zum fünften Mal statt. Die Organisatoren haben das Ziel, dass durch diesen Tag junge Menschen motiviert und ausgerüstet werden, um sich in ihren eigenen Gemeinden zu investieren.

Dieses Jahr überraschte die Flut der Anmeldungen selbst Optimisten. Die Räumlichkeiten der FEG Aarau bieten höchstens Platz für 260 Personen und alle Plätze waren bereits vier Wochen vor dem Anlass ausgebucht.
„Mir reicht’s!“, stand als Thema über dem ganzen Tag. Es ging in den Referaten von Jacob Thiessen und Silas Wohler vor allem um das Leben der Jugendlichen in ihren Gemeinden. Wie gehe ich mit Enttäuschungen und Verletzungen innerhalb der Gemeinde um? Warum ist es oft nicht so harmonisch und „herrlich“, wie die Gemeinde doch als der Leib Jesu eigentlich sein sollte? Eine Teilnehmerin schätzte den Vergleich dazu: „Die Gemeinde ist eine Baustelle; da wird immer irgendwo gebaut.“ Beeindruckt hat auch die herausfordernde Frage, ob ich nur an „meinem klein Stein herumhacke“ oder ob ich grösser denke und weiss, dass ich in der Gemeinde an einem wunderschönen Tempel mitbauen darf. Einer Teilnehmerin wurde dabei besonders bewusst, dass es dabei nicht nur um sie persönlich geht: „Wir sollen uns von Gott für die Gemeinde verändern lassen.“
Am Nachmittag warteten zahlreiche Workshops auf die Jugendlichen, in denen sie sich intensiv mit einem bestimmten Thema auseinandersetzen konnten. Eine Teilnehmerin vom Workshop „Okkultismus“ meinte: „Schon länger haben mich viele Fragen zum Thema Okkultismus beschäftigt und ich bin froh, dass ich darauf nun Antworten erhalten habe. Die Grundlagen, welche Armin Mauerhofer uns vermittelte, waren sehr praktisch und biblisch gut begründet, was ich wirklich schätze.“ Jemand, der den Workshop von Open Doors zum Thema „verfolgte Christen“ besuchte, war neu motiviert: „Wir in der Schweiz sollten uns wieder bewusst werden, unter welch genialen Umständen wir unseren Glauben leben können.“ Eine Besucherin des Workshops zum Thema „Leid“ wurde ermutigt: „Gott hat mit jedem einzelnen von uns einen Plan voller Gnade und Liebe. Trotzdem muss man nicht alles verstehen und darf ungelöste Fragen haben, die Gott nur schon mit seinem Dasein beantwortet.“ Auch ganz praktische Workshops wurden angeboten; so beispielsweise ein diakonischer Einsatz im Altersheim, Bastelideen für die Arbeit mit Kindern, Songwriting und ein evangelistischer Strasseneinsatz in Aarau.
Da dieses Jahr nun das schöne Problem des Platzmangels aufgetreten ist, wird das Team für das nach+ vom 3.5.2014 nach grösseren Räumlichkeiten Ausschau halten. Die Verantwortlichen sind dankbar, wenn möglichst viele die Zukunft des nach+ mit Gebet unterstützen.

Katrin Jany