Rund 200 Jugendliche werden für Gemeinde begeistert

Rund 200 junge Leute aus den verschiedensten Denominationen trafen sich am 5.Mai in den Räumlichkeiten der FEG Aarau zum Jugendevent nach+, welches dieses Jahr zum vierten Mal stattfand. Mit „GEmeinDEleben“ wurde ein Thema aufgegriffen, das junge Menschen häufig beschäftigt. Was ist Gemeinde wirklich? Warum läuft oft so vieles in der Gemeinde nicht so, wie ich es mir vorstelle? Was hat Gemeinde ganz praktisch mit meinem eigenen Leben zu tun? Durch die Referate von Felix Aeschlimann und Matthias Mauerhofer wurden die Teilnehmenden aufgefordert, Gottes genialen Plan des Gemeindelebens ernst zu nehmen. Felix Aeschlimann verglich die Gemeinde mit einem Fussballteam: Jeder Spieler hat seine eigene Position und Aufgabe und kann so einen Teil zum erfolgreichen Spiel beitragen. Entscheidend dabei ist, dass Jesus der Coach ist. Die Teilnehmenden wurden motiviert, am Gemeindeleben aktiv teilzunehmen, sich selbst in den verschiedensten Bereichen ihrer Gemeinde einzubringen und sich so für Gottes Reich einzusetzen, ohne Anerkennung und Dank von Menschen zu erwarten. Gemeinde sind nicht nur „die anderen“, sondern jeder und jede ist persönlich angesprochen.

In verschiedenen Workshops wie etwa zum Thema „Gaben“, „Leiter sein“ oder „Gemeindegründung“ konnten am Nachmittag interessante Diskussionen zu verschiedenen Themen geführt werden. Es gab genügend Raum, um konkrete Fragen zu stellen, die den Teilnehmenden in ihrer Lebenssituation wichtig waren. Gefallen hat den Jugendlichen die Direktheit und Offenheit der Workshop-Leiter, wenn sie von ihren eigenen Erfahrungen erzählten. Ein Teilnehmer meinte: „Es wurde nicht nur fromm geredet, sondern ich erhielt konkrete und praktische Hilfen für den Alltag.“ Viele Teilnehmer gingen mit neuer Motivation nach Hause, sich in ihrer ganz gewöhnlichen, nicht immer perfekten Gemeinde einzusetzen.

Das Ziel des nach+ ist, junge Menschen ab 16 zu motivieren, Jesus kompromisslos nachzufolgen, ihre Berufung zu finden und ihre Gaben in die Gemeinde zu investieren.

Katrin Jany